Aktuelle Veröffentlichungen

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Ambulante Lymphologie im stetigen Wandel – Aktuelle Änderungen der Heilmittelrichtlinien

S. Hemm, O. Gültig, A. Miller

Die Heilmittelversorgung von gesetzlich versicherten Patienten mit lymphologischen Diagnosen ist in den Heilmittelrichtlinien festgelegt. Die Heilmittelrichtlinien wurden 2016 überarbeitet und sind in der aktuellen Fassung seit 01.01.2017 gültig. Ebenfalls überarbeitet und auf S2k-Niveau angehoben wurde die Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Lymphödems. Ein wichtiger Punkt darin ist die Erweiterung der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE) um die Anleitung zum Selbstmanagement.

Quelle:
LymphForsch 21 (1) 2017, Viavital Verlag GmbH, Essen

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Teamarbeit aller medizinischen Berufe und wissenschaftlichen Gesellschaften

O. Gültig, S. Hemm

In den vergangenen 20 Jahren hat sich in der Umsetzung der ambulanten Lymphologie bei allen Berufsgruppen der lymphologischen Versorgungskette viel getan. Das kürzlich erschienene Fachbuch „Leitfaden Lymphologie“ bildet erstmalig jedes Krankheitsbild immer im Sinne eines gemeinsamen Arbeitsprozesses innerhalb der medizinischen Berufe ab. Neue Qualifizierungsangebote, die gewachsene Kooperation der wissenschaftlichen Gesellschaften, die neue S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Lymphödems, die Lymphselbsthilfe e.V., die Möglichkeiten curriculärer Fortbildung für Ärzte und die vielen lymphologischen Tagungen und Kongresse haben die Popularität dieses Fachgebietes erheblich gesteigert. Demgegenüber ist die Honorierung der physiotherapeutischen Leistungen in diesem Fachgebiet weiterhin völlig unzulänglich. Lymphologisch fortgebildete Ärzte erhalten für die zeitlich aufwändige Betreuung und Beratung der Patienten keine angemessene Vergütung. Die Orientierung an der neuen Leitlinie und die verstärkte Aus einandersetzung mit dem gesundheitspolitischen Regelwerk in Deutschland und anderenorts sind in Zukunft unerlässlich.

Quelle:
LymphForsch 20 (2) 2016, Viavital Verlag GmbH, Essen

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Die Erfolgsgeschichte der Lymphologie und der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE) – aktuelle Bedeutung

Artikel von Oliver Gültig

Bereits Ende des vorletzten Jahrhun­derts (1892) veröffentlichte Alexander von Winiwarter (Wiener Chirurg . Abb. 1) ein komplexes physiotherapeutisches Behandlungsregime um „in den elephantiastisch erkrankten Theilen angesammelte Gewebsflüssigkeit zu befördern und dadurch der übermäßigen Produktion von Bindegewebe Einhalt zu thun…“ [1].

Entwicklung der Lymphologie im 20. Jahrhundert
Dieses Wissen geriet jedoch in vollstän­dige Vergessenheit. Erst durch die prak­tischen Erfahrungen von Vodder (Kopen­hagen) erlebte die physiotherapeutische Behandlung von Schwellungen eine, zu­nächst bruchstückhafte, Renaissance. Der Begriff Manuelle Lymphdrainage (MLD) wurde von ihm in den 1930ern geprägt.

Copyright:
Springer-Verlag 2012
Gefäßchirurgie 2012  Zeitschrift für vaskuläre und endovaskuläre Medizin
17:187-193 • DOI 10.1007/s00772-011-0984-1

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Hautpflege bei lymphostatischen Ödemen

Artikel von A. Miller

Bei chronischen lymphostatischen Ödemen sind die epidermale Differenzierung und die Bildung des Säureschutzmantels der Haut gestört. Lymphfisteln und herabgesetzte lokale Immunabwehr erhöhen das Infektionsrisiko. Durch Kompressionsmaterial wird der Haut zusätzlich Fett und Feuchtigkeit entzogen. Friktion führt zu einer frühzeitigen Abschilferung von Korneozyten im Stratum corneum. Hautpflegesollte aus fettenden Grundlagen wie lipophiler Creme bestehen. Zur Stabilisierungdes Fett- und Feuchtigkeitsgehaltes sind Glyzerin und Harnstoff geeignet. Bei derweiteren Zusammensetzung sind Sensibilisierungen zu beachten. Kompressionsmaterial wird durch Externa nicht beschädigt. Es gibt inzwischen Kompressionsstrümpfe mit eingearbeitetem Pflegeprodukt.

Quelle:
LymphForsch 11 (1) 2007, Viavital Verlag GmbH, Essen

 

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Lymphologischer Kompressionsverband bei Kopf-, Brust- und
Genitallymphödem unter ambulanten Bedingungen

O. Gültig

Die erfolgreiche Entstauung und die optimale Erhaltung einer Entödematisierung beim Patienten mit sekundären Kopflymphödemen, Lymphödemen der Mamma, primären und sekundären Genital- und Rumpfödemen fordern vom behandelnden Arzt …

Quelle:
LymphForsch 9 (2) 2005, Viavital Verlag GmbH, Essen

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Außergewöhnliche Therapieerfolge bei verschiedenen
Verlaufsformen der Sklerodermien

H.P. Mainusch

Sklerodermien sind chronische Erkrankungen, bei denen es nach einer entzündlichen Phase zur Sklerose, d. h. einer bindegewebigen Verhärtung umschriebener Hautareale oder zu generalisierter Sklerose der Haut unter Beteiligung innerer Organe kommt. Die Ätiologie ist unbekannt. Heute werden drei Sklerodermieformen unterschieden …

Quelle:
LymphForsch 5 (1) 2001, Viavital Verlag GmbH, Essen

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S2K-Leitlinie – Diagnostik und Therapie des Lymphödems
AWMF-Registernummer: 058-001

Die Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Lymphödems wurde neu überarbeitet und steht seit 23.Mai 2017 im AWMF Register
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S1-Leitlinie Intermittierende pneumatische Kompression (IPK, AIK)
AWMF-Registernummer: 037-007

Die vorliegende Leitlinie fasst die relevanten Aspekte zur Anwendung der intermittierenden pneumatischen Kompressionstherapie (IPK) nach einer ausgedehnten Literaturrecherche auf dem Boden wissenschaftlicher Erkenntnisse mit Stand bis April 2017 zusammen.

Detaillierte Angaben zur Methodik der Leitlinienerstellung sind dem Methodenreport zu entnehmen. (siehe dazu auch Website der AWMF)

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S2K-Leitlinie Medizinische Kompressionstherapie AWMF-Registernummer: 037/005

Die vorliegende Leitlinie fasst die relevanten Aspekte zur Anwendung der Kompressionstherapie mit Medizinischen Kompressionsstrümpfen (MKS), Phlebologischen Kompressionsverbänden (PKV) und Medizinischen adaptiven Kompressionssystemen (MAK) nach einer ausgedehnten Literaturrecherche auf dem Boden wissenschaftlicher Erkenntnisse mit Stand bis Dezember 2018 zusammen.

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S1-Leitlinie Lipödem / AWMF Registernummer 037-012

Immer wieder stellt sich im klinischen Alltag die Frage nach der Diagnostik und Therapie des Lipödems. Häufig kommen Mischbilder mit anderen Erkrankungen vor (z.B. Lipödem und Adipositas, Lipödem und Lymphödem), deren differentialdiagnostische Abgrenzung mitunter schwierig sein kann.

Für die Diagnostik und Therapie des Lymphödems beachten Sie bitte die Leitlinie der Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen (GDL) (GDL 2009). Für die Diagnostik und Therapie der Adipositas beachten Sie bitte die Leitlinie der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG 2014).

Die hier vorliegende Leitlinie ist fokussiert auf die Diagnostik und Therapie des Lipödems.